EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden
Gemeinsam. Gesundheit. Gestalten.

Seit 2010 entwickelt die EGW systematisch Maßnahmen, um eine nachhaltige Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Als zentrale Koordinatorin vernetzt sie öffentliche Gesundheitseinrichtungen, Behörden und das lokale Gesundheitswesen. Damit trägt sie maßgeblich dazu bei, Gesundheitsförderung zu stärken, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und die Zukunftsfähigkeit des Standorts Wiesbaden im Gesundheitsbereich zu sichern.
Vernetzen und Koordinieren
Gesundheitsstandort Wiesbaden stärken
Um die gesundheitliche Versorgung in Wiesbaden langfristig zu sichern, ist es wichtig, den Standort für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft und deren Beschäftigte gezielt attraktiver zu gestalten.
Die EGW verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz und stärkt insbesondere die lokale Gesundheitswirtschaft, die eine zentrale Rolle für die Versorgung spielt. Damit erfüllt sie eine Querschnittsaufgabe, die mehrere Bereiche der Stadt – wie Gesundheit, Wirtschaft und Stadtentwicklung – miteinander verbindet.“
Einen Teil der Aufgabe übernimmt sie als Gesellschafterin der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH und ihrer Tochtergesellschaften. Der Maximalversorger ist aktuell eine der modernsten Deutschlands und ein zentraler Baustein der Gesundheitsversorgung Wiesbadens. In ihrer Funktion als Gesellschafterin vertritt die EGW dort seit dem Jahr 2014 die Interessen der Stadt Wiesbaden.
Interessen vertreten
Masterplan für Gesundheitswirtschaft umsetzen
Die Stadt Wiesbaden verfolgt ihre Ziele in Sachen Gesundheit mit einem Masterplan. Er wurde im Jahr 2024 beschlossen und gibt vor, wie Wiesbaden die gesundheitliche Versorgung in Zukunft sicherstellen und nachhaltig weiterentwickeln will. Weitere Informationen zum Masterplan.
Der Aufsichtsrat der EGW
Der Aufsichtsrat beschließt die strategische Ausrichtung der Gesellschaft.
Er besteht aus Vertretern der Kommunalverwaltung und der Arbeitnehmervertretung der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden
Das Gesundheitspolitische Leitbild
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Herausgegeben vom Dezernat IV – Dezernat für Integration und Recht, Gesundheit und Tierschutz – ist das gesundheitspolitische Leitbild das Ergebnis der Arbeit der EGW und Ausdruck einer gemeinsamen Vision: Wiesbaden möchte „eine moderne Gesundheitsstadt sein, die innovative und umfassende medizinische Angebote sowie ein gesundes Lebensumfeld bietet“ (Angela Tausendpfund, Geschäftsführerin EGW).
Das Leitbild verbindet Tradition und Innovation und stellt den Menschen in den Mittelpunkt politischen Handelns. Damit setzt Wiesbaden ein klares Signal für eine nachhaltige Gesundheitsentwicklung – heute und in Zukunft.

# Gesundheit ist der gemeinsame Nenner
Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit – sie ist die Voraussetzung für Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensqualität. In Wiesbaden verstehen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft Gesundheit als gemeinsamen Nenner, der alle Menschen betrifft und verbindet. Ob jung oder alt, arm oder reich, mit oder ohne Krankenversicherung: Unser Ziel ist es, gleiche Chancen auf ein gesundes Leben zu schaffen.
Gesundheit umfasst körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden, das durch viele Faktoren beeinflusst wird: Bildung, Arbeit, Umwelt, Mobilität, Wohnraum, Ernährung und Teilhabe. Dabei werden geschlechtsspezifische Unterschiede in Prävention, Versorgung und Gesundheitsförderung berücksichtigt, um ungleiche Chancen zwischen Frauen und Männern zu verringern.
Gendermedizin als Teil personalisierter Medizin trägt dazu bei, die Qualität und Wirksamkeit der Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern. Wer gesund ist, kann besser am gesellschaftlichen Leben teilhaben.
Die Politik in Wiesbaden teilt die Überzeugung, dass Gesundheit in allen Politikfeldern mitzudenken ist – von der Stadtplanung bis zur Sozialpolitik. Sie will Brücken bauen zwischen medizinischer Ver-sorgung, Prävention, Umwelt- und Sozialpolitik. Gesundheit darf nicht von Einkommen oder Status abhängen, sondern ist ein Grund-recht. Der gemeinsame Nenner lautet deshalb: Wiesbaden gestaltet Gesundheit im Rahmen von nachhaltigem Verwaltungs-handeln.
# Digital und Verständlich
Ein modernes Gesundheitssystem braucht auch digitale Lösungen, die allen zugutekommen. Digital und verständlich bedeutet, dass Wiesbaden den Zugang zu medizinischen Dienstleistungen erleichtert, Kommunikation barrierefrei gestaltet und Transparenz in gesundheitspolitischen Entscheidungen schafft. Für die Menschen in Wiesbaden heißt das: Informationen über Angebote, Termine oder Rechte sind jederzeit einfach auffindbar – online, telefonisch oder vor Ort. Digitale Plattformen, zentrale Portale wie der Wiesbadener Gesundheitskompass und kommunale Apps helfen dabei, den Weg durch das komplexe Gesundheitssystem zu finden. Besonders profitieren Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Familien mit
wenig Zeit und Menschen mit Sprachbarrieren. Digitale Lösungen sollen Teilhabe und Inklusion fördern, indem sie Angebote näherbringen. Sie sind eine zentrale Ergänzung zu den bestehenden wichtigen analogen Zugängen. Die Politik betont: Die Stadt Wiesbaden mit ihren Ämtern und der EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden muss zum Navigator im Gesundheitssystem werden. Digitalisierung ist ein Schlüssel, um Gesundheits-förderung für alle erreichbar zu machen. Wiesbaden versteht Digitalisierung deshalb nicht nur als Technik, sondern als Brücke: Sie schafft Orientierung, macht Politik nachvollziehbar und öffnet den Zugang zu Gesundheit – verständlich, inklusiv und sicher.

# Gesundheitsberufe stärken
Ohne engagierte Fachkräfte gibt es keine verlässliche Gesundheits-versorgung. Gesundheitsberufe stärken bedeutet Menschen Perspektiven in den Gesundheitsberufen zu eröffnen, bestehende Fachkräfte zu halten und wertzuschätzen. Für die Menschen in Wiesbaden wird dieskonkret spürbar, wenn genügend Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten und Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter zur Verfügung stehen– nicht nur im Zentrum, sondern auch in den Stadtteilen. Fachkräfte brauchen Unterstützung beim Ankommen: bezahlbaren Wohnraum, zuverlässige Infrastruktur, flexible Kinderbetreuung und eine Infrastruk-tur, die es ermögllicht Beruf und Familie
zu vereinbaren. Auch Gesundheits-kompetenz in Organisationen und in der Gesellschaft ist wichtig – sie entlastet Fachkräfte, weil die Menschen besser informiert sind und eigenverantwortlich handeln können. Die Politik in Wiesbaden stellt klar: Fachkräfte-sicherung ist eines der drängendsten Themen. Vorge-schlagen werden mehr Ausbildungs- und Studien-plätze, attraktive Arbeits-bedingungen, gezielte Unterstüt-zung für internationale Fachkräfte sowie kommunale Wohnungsbau-programme. Wiesbaden setzt daher auf Motivation, Perspektive und Anerkennung: Gesundheits-expertinnen und -experten sehen in Wiesbaden ihre Zukunft!

# Mit Sicherheit gesund

Gesundheit braucht Vertrauen – und Vertrauen braucht Sicherheit. Mit Sicherheit gesund bedeutet, dass der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Wiesbaden krisenfest, handlungsfähig und nah an den Menschen arbeitet. Er schützt vor Gesundheitsgefahren, ermöglicht Prävention, begleitet Schulen und Kitas, sichert Impfprogramme und ist in Krisen die zentrale Anlaufstelle.
Für die Wiesbadnerinnen und Wiesbadener zeigt sich Sicherheit im Alltag, wenn Schuleingangsuntersuchungen verlässlich stattfinden, Infektionsschutz funktioniert, Impfangebote verfügbar sind und die Stadt auch in Krisen wie Pandemien schnell reagieren kann.
Ein verlässlicher ÖGD ist besonders für vulnerable Gruppen wichtig – er sorgt dafür, dass niemand durchs Raster fällt und Gesundheitsförderung alle erreicht. Dazu gehört z.B. die Selbsthilfegruppenarbeit und das Beratungsangebot des sozialpsychiatrischen Dienstes.
Die Politik in Wiesbaden ist sich einig: Der ÖGD muss auch in Zukunft gestärkt werden. Digitalisierung soll genutzt werden, um schneller und effizienter reagieren zu können. Für Wiesbaden heißt das: Der Öffentliche Gesundheitsdienst bleibt dauerhaft stark, gut ausgestattet und nah bei den Menschen – als verlässliche Instanz für Sicherheit und Gesundheit.

# Gesunde Netzwerke für unsere Stadt
Gesundheitspolitik gelingt nur im Zusammenspiel. Gesunde Netzwerke bedeuten: Wiesbaden stärkt die Zusammenarbeit aller relevanten Akteurinnen und Akteure: von Kliniken und Praxen über Krankenkassen, Wirtschaft und Wissenschaft bis hin zu Ehrenamt, Selbsthilfe, Vereinen und Politik. Netzwerke machen die Versorgung stabil, ermöglichen Innovationen und sichern Prävention langfristig ab.
Für die Menschen in Wiesbaden bedeutet dies, dass Vorbeugung und Versorgung Hand in Hand gehen: kurze Wege im Notfall, abgestimmte Hilfen bei chronischen Erkrankungen, aber auch gemeinsame Präventions-angebote in Schulen, Quartieren und Betrieben. Vernetzung schafft Synergien, verhindert Doppelstrukturen und ermöglicht ein breiteres Angebot. Dazu kann z.B. die Stiftung Gesundheitsstadt
Wiesbaden als eine städtische Stiftung einen Beitrag leisten. Wiesbadenerinnen und Wiesbadener spüren diese Zusammenarbeit, wenn Übergänge zwischen Angeboten reibungslos sind und Versorgung nahtlos verläuft. Wiesbaden bleibt Mitglied im Gesunde-Städte-Netzwerk und setzt auf regionale Gesundheitskonferenzen. Ziel ist der Aufbau starker Kooperationen – ob bei Klinikverbünden, in der Prävention oder im Rettungsdienst. Für die politisch Verantwortlichen steht fest, dass Gesundheitsförderung durch Vernetzung in allen Lebenswelten gelingen kann. Wiesbaden versteht Netzwerke deshalb als doppelten Boden: Sie tragen in Krisen, fangen Defizite auf und öffnen Räume für gemeinsame Innovation und Entwicklung.
#Vor Ort versorgt
Vor Ort versorgt bedeutet, in jeder Lebenslage auf eine qualitativ hochwertige, sichere und erreichbare Gesundheitsversorgung vertrauen zu können. Für Wiesbaden heißt das: eine starke ambulante und stationäre Infrastruktur, wohnortnahe Angebote und medizinische Notfall- und Fachversorgung. Eingebettet in ein System der Begleitung, Unterstützung und (Selbst-)Hilfe, das allen Menschen einen niederschwelligen Zugang ermöglicht, egal in welcher Lebenslage. Für Menschen, die in Wiesbaden leben, ist die Versorgungssicherheit spürbar, wenn die Kinderklinik zuverlässig geöffnet ist, Rettungsdienste schnell vor Ort sind, Ärztinnen und Ärzte auch in Randbezirken erreichbar sind und im Notfall niemand alleine bleibt. Zugleich wissen viele Einwohnerinnen und Einwohner um die Herausforderungen: Wartezeiten bei Fachärztinnen und Fachärzten, Fachkräftemangel, finanzielle.
Belastungen und regionale Unterschiede. Ältere, chronisch Kranke, beeinträchtigte oder nicht versicherte Menschen sind besonders zu berücksichtigen. Unsere Stadt trägt Verantwortung für die medizinische Versorgung. Ein zentraler Baustein sind die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK): Sie bilden das Rückgrat der stationären Versorgung. Die Stadt Wiesbaden gestaltet diese Verantwortung gemeinsam mit starken Partnern vor Ort: den Akutkrankenhäusern Asklepios Paulinen Klinik und St. Josefs-Hospital, den Rehaeinrichtungen, Arztpraxen, Apotheken sowie vielen weiteren Gesundheitsanbietern, die täglich zur medizinischen Versorgung der Menschen in Wiesbaden beitragen. Dieses Miteinander ist die Grundlage für Qualität, Sicherheit und Vertrauen in die Gesundheitsstadt Wiesbaden. Ergänzt wird das Versorgungsnetz durch Quartierszentren und Präventionsangebote. Die klare Botschaft lautet: Zugang für alle!
.png)
# Gesund in allen Ortsteilen
Wiesbaden ist vielfältig – jeder Stadtteil hat seine Stärken, aber auch eigene gesundheitliche Herausforderungen. Gesund in allen Stadtteilen bedeutet, Prävention, Partizipation, Pflege und Gesundheitskompetenz quartiersbezogen zu denken. Nur wenn alle Lebensbereiche gesund gestaltet sind, entsteht eine gesunde Stadt.
Für die Menschen heißt das: Prävention wird dort sichtbar, wo sie leben – in Kitas, Schulen, Vereinen und Nachbarschaften. Gesundheits-kompetenz wächst, wenn Infor-mationen verständlich, niedrig-schwellig und kultursensibel vermittelt werden. Partizipation gelingt, wenn Menschen nicht nur eingeladen, sondern aktiv beteiligt werden, bei Bewegungsangeboten im Quartier, im Gesundheitskiosk oder bei der Entwicklung von Präventionsprojekten. Ebenso wichtig sind gesunde Arbeits- und Lebensbedingungen: sichere
Schulwege, bezahlbarer Wohn-raum, verlässliche Betreuung-sangebote und Pflege, Bewegung-sräume, Klima- und Hitzeschutz. Die Kommune schafft die Rahmen-bedingungen, um ein selbst-bestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen. Für die Wiesbadenerinnen und Wies-badener bedeutet dies, dass ihre individuellen Lebenslagen ernst genommen werden.
Die Politik in Wiesbaden erkennt, dass eine starke Gesundheitspolitik vor Ort ansetzt. Prävention wird als Schlüssel, Gesundheitskompetenz als Grundlage und Partizipation als Erfolgsfaktor erkannt. Dabei steht die Stadt mit ihren Dezernaten und Ämtern den Menschen in der Stadt in allen Lebenslagen partner-schaftlich zur Seite – verlässlich, unterstützend und nah am Alltag. Eine gesunde Stadt ist die Summe ihrer Teile – sie beginnt in den Quartieren.

# Am Pulsschlag
der Zeit:
Von gestern
bis morgen
Wiesbaden trägt als traditionelle Gesundheitsstadt Verantwortung für die Zukunft. Von gestern bis morgen bedeutet, diese Tradition fortzuführen und sie mit innovativen, nachhaltigen Strategien zu verbinden. Gesundheit ist kein kurzfristiges Projekt, sondern Garant für Lebensqualität, wirtschaft-liche Leistungsfähigkeit und die Resilienz unserer Stadt gegenüber Krisen.
Für die Menschen in Wiesbaden heißt das: Sie können darauf vertrauen, dass Gesundheitspolitik nicht nur akute Probleme löst, sondern langfristig vorsorgt. Präventive Maßnahmen werden konsequent ausgebaut – von Bewegung und Ernährung
über psychische Gesundheit bis hin zu Klima- und Hitzeschutz. Gesundheit wird so zum sichtbaren Bestandteil des Alltags in allen Stadtteilen. Eine gesellschaftsnahe Kommunalpolitik sorgt zudem dafür, dass Wiesbadenerinnen und Wiesbadener beteiligt sind, Entscheidungen transparent getroffen werden und jede Stimme zählt.
Die Politik in Wiesbaden betont: Die Stadt wird ihre Rolle als Gesundheitsstadt auch in der Zukunft weiterhin aktiv gestalten. Mit einem präventiven Ansatz, einer krisenfesten Versorgung, einer klaren Sichtbarkeit als Gesundheitsstadt und Stärkung der Gesundheitswirtschaft. Nachhaltige Gesundheitspolitik ist die Grundlage für gesellschaftliche Stabilität und Wohlstand. Wiesbaden bleibt deshalb am Pulsschlag der Gesundheit – als Stadt, die Tradition bewahrt, Prävention ausbaut und den Blick in die Zukunft richtet.


(2).png)

Vorwort
Milena Löbcke
Gesundheitsdezernentin
Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit – sie ist die Grundlage für Teilhabe, Selbst-bestimmung und Lebensqualität für alle Menschen. Unser Leitbild versteht Gesundheit als gemeinsames Gut, das unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialem Status für alle gleichermaßen zugänglich sein muss.
Wiesbaden setzt sich dafür ein, Barrieren abzubauen und eine verlässliche, wohnortnahe Versorgung sowie Prävention zu gewährleisten – besonders für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Dabei sind Quartiersnähe, Partizipation und soziale Gerechtigkeit zentrale Prinzipien.
Dieses gesundheitspolitische Leitbild dient als Kompass für die kommenden Herausforderungen: den demo-grafischen Wandel, Fachkräfte-sicherung und die nicht auskömm-
liche Finanzierung zentraler Teile des Gesundheitssystems. Es verbindet Tradition und Innovation und richtet den Blick auf eine nachhaltige, inklusive und resiliente Gesundheitsversorgung für alle Wiesbadenerinnen und Wiesbadener. Gemeinsam wollen wir eine Stadt gestalten, in der Gesundheit soziale Verantwortung, Zusammenhalt und chancengerechte Teilhabe bedeutet – heute und in Zukunft.
Ich lade Sie alle herzlich ein, an der Gesundheitsstadt Wiesbaden der Zukunft mitzubauen!
Mein besonderer Dank gilt der EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden, die dieses gesund-heitspolitische Leitbild als Richtschnur für unser Handeln federführend erarbeitet hat.

Es ist mir eine große Freude, Ihnen heute das gesundheitspolitische Leitbild für Wiesbaden präsentieren zu dürfen, welches wir als EGW Gesell-schaft für ein gesundes Wiesbaden in den letzten Monaten gemeinsam mit den Akteuren in der gesundheits-politischen Landschaft unserer Stadt erarbeitet haben.
Im Auftrag der Landeshauptstadt Wiesbaden haben wir das Leitbild erstellt und die wertvollen Erkenntnisse aus zahlreichen qualitativen

Mit der Entwicklung dieses Leitbildes wird ein wichtiger Schritt im Sinne des Masterplans Gesundheitswirtschaft vollzogen, der eine eigenständige Betrachtung der Gesundheit auf kommunaler Ebene vorsieht. Wiesbaden hat sich auf den Weg zur gesunden Stadt gemacht – einer Stadt, in der Gesundheit als Querschnittsaufgabe verstanden und aktiv gestaltet wird.
Interviews als Grundlage hierfür genutzt. Dieses Leitbild stellt nicht nur die Weichen für eine zukunftsfähige Gesundheits-versorgung, sondern unterstützt auch die Stadt Wiesbaden dabei, sich als Gesundheitsstadt weiter zu profilieren. Wir sind stolz darauf, als EGW einen wichtigen Beitrag zu diesem Prozess geleistet zu haben. Es ist unser Ziel, die Gesundheit und damit die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu fördern und dabei alle relevanten Akteure in den Dialog einzubeziehen. Mit diesem Leitbild setzen wir ein klares Zeichen für eine integrative, inno-vative und bedarfsorientierte Gesundheitsversorgung in Wies-baden. Gemeinsam können wir die Herausforderungen, vor denen wir stehen, meistern und eine lebens-werte Stadt für alle schaffen.
Ich danke allen Mitwirkenden für ihre Unterstützung und freue mich, unsere gemeinsame Vision von einem gesunden Wiesbaden Wirklichkeit werden zu lassen!
Als Gesundheitskoordinatorin der Stadt Wiesbaden habe ich die Aufgabe, diesen Weg zu begleiten und die vielfältigen Aktivitäten im Gesundheitsbereich zu ko-ordinieren. Damit sollen Strukturen und Netzwerke geschaffen werden, die eine nachhaltige und zukunfts-orientierte Gesundheitsversorgung fördern.
Ein zentraler Auftrag meiner Tätigkeit war die Erarbeitung des gesundheits-politischen Leitbildes der Landes-hauptstadt Wiesbaden. Dieses Leitbild fasst die gemeinsamen Werte, Ziele und Handlungsfelder zusammen, die als Rahmen für das zukünftige Konzept Gesunde Stadt dienen. Es beschreibt, wie Gesundheit als gemeinschaftliche Aufgabe verstanden und gefördert werden kann – über alle Lebensbereiche hinweg.

Entstehung
Städte und Gemeinden sind in der zentralen Rolle, den urbanen Raum als Lebenswelt gesund zu gestalten. Mit den Quellen, der Nähe zum Rheingau und der Lage am Wasser zeichnet sich Wiesbaden als Gesundheitsstadt mit Tradition aus. Dazu gehört eine leistungsstarke Versorgungslandschaft, getragen vom Maximalversorger Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken und den Akutkrankenhäusern St. Josefs-Hospital und Asklepios Paulinen Klinik.
Das Leitbild beschreibt, nach welchen Grundsätzen die Kommune ihre Verantwortung die Gesundheit der Menschen in Wiesbaden zu schützen, zu fördern und zu sichern, gestaltet.
Anlass

Der Auftrag zur Entwicklung eines gesundheitspolitischen Leitbildes und zur anschließenden Ausarbeitung eines Konzepts für die Gesunde Stadt Wiesbaden wurde der EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden mbH erteilt. Grundlage ist die Empfehlung aus dem Masterplan Gesundheitswirtschaft, für die Gesunde Stadt eine eigene Zielkonzeption zu entwickeln. Das Leitbild ist der erste richtungsweisende Schritt.
Zu Beginn wurde eine umfassende Dokumentenrecherche durchgeführt. Im Mittelpunkt standen vorhandene Papiere, die Hinweise auf Motive, Ziele und Werte der kommunalen Gesundheitspolitik in Wiesbaden enthalten.
Ergänzend hierzu fanden Gespräche auf der Fachebene mit Akteurinnen und Akteuren aus der Politik und Verwaltung, die eine zentrale Rolle in der kommunalen gesundheits-politischen Gestaltung einnehmen, statt.
Zur Vorbereitung der Gespräche wurde ein strukturierter Interview-leitfaden entwickelt und in einem Pre-Testverfahren erprobt. Die Interviews wurden systematisch ausgewertet und nach zentralen Themenfeldern und Werte-kategorien analysiert. Auf dieser Grundlage entstand ein gemeinsames Bild der gesundheits-politischen Leitlinien für Wiesbaden. Ein besonderer Dank gilt allen Expertinnen und Experten, die ihre Perspektiven und Erfahrungen in diesen Prozess eingebracht haben.
Vorgehen
und Herleitung


