Parkinson-Dossier
Aufklärung über die zweithäufigste neurologische Erkrankung nach Alzheimer ist dringend erforderlich, um Ängste und Vorurteile abzubauen. Was viele nicht wissen: Die Krankheit verläuft zwar chronisch, die Diagnose bedeutet jedoch nicht, dass ein normaler Alltag innerhalb kurzer Zeit unmöglich werden muss. Die große Mehrzahl der Betroffenen hat, dank Therapien und Strategien, aktive Jahre und Jahrzehnte vor sich. Wir sprachen mit Experten und Patienten über den Stand der Forschung und über persönliche Erfahrungen, die Mut machen.

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Interview
Aktives Leben und Früherkennung: Die besten Strategien für Lebensqualität trotz Parkinson
Muhammad Ali, der wohl bekannteste Patient, hat mehr als drei Jahrzehnte gekämpft. 2016 hat er verloren, ein zitternder, verwirrter Mann, der kaum mehr die Arme heben und gehen konnte. Viele haben solche Bilder im Kopf, wenn sie an Parkinson denken. „Doch sie zeigen nur das Endstadium oder besonders seltene schwere Fälle“, sagt Professor Dr. med. Sergiu Groppa. „Mehrheitlich können Patienten heute über Jahrzehnte ein nahezu normales Leben führen.“ Wir sprachen mit ihm über Ursachen und Symptome der zweithäufigsten neurologischen Erkrankung – nach Alzheimer –, und über Therapien und Lebensweisen, die Parkinson den Schrecken nehmen.

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Erfahrungsbericht
"Parkinson ist nicht ansteckend- PingPongParkinson schon"
Parkinson verläuft zwar chronisch, die Diagnose bedeutet jedoch nicht, dass ein normaler Alltag innerhalb kurzer Zeit unmöglich werden muss.

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Interview
Logopädische Behandlung von Parkinson
„Ich verstehe dich leider nicht“. Den Satz bekommen Parkinsonerkrankte nicht selten zu hören. Ursache sind Funktionsstörungen des Sprech-, Stimm- und Schluckapparats: Eine leise Stimme, eine undeutliche Aussprache, reduzierte Mimik und Schluckbeschwerden verringern die Lebensqualität, das seelische Wohlbefinden und können lebensbedrohlich werden. Wie logopädische Therapien wirksam und nachhaltig gegensteuern, den Verlauf abbremsen und sogar Rückgängig machen können, erklären Mirjam Gauch und Julia Hirschwald.

Erfahrungsbericht
"Alles wird anders, einiges auch besser"
„2006 stand ich mitten im Leben und arbeitete erfolgreich in einem internationalen Telekommunikationskonzern. In meiner Freizeit war ich sportlich aktiv, und mein Mann und ich machten Wanderreisen in der ganzen Welt. In Patagonien bemerkte ich zum ersten Mal, dass sich mein Gang veränderte. Das Knie drückte sich nach hinten weg. Ich konnte die

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Erfahrungsbericht
„Es ist eine Herausforderung, mein Parkinson zu akzeptieren“
„Im August 2020 spürte ich erstmals das Zittern in der rechten Hand. Mehrmals täglich entwickelt sie seither für ein, zwei Stunden ein Eigenleben, auf das ich keinen Einfluss habe. Der Hausarzt vermutete einen gereizten Nerv und schickte mich zum Neurologen. Er dachte direkt an Parkinson, möglicherweise, sagte er. Meine Hoffnung hing allein an diesem kleinen Wort, aber ich fühlte mich trotzdem ziemlich sicher.

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Informationen
Adressen für Betroffene und Angehörige
Sind Sie oder jemand in ihrem Umfeld an Parkinson erkrankt? Hier finden sie Informationen und Unterstützung.