Wie entstand die EGW?

Die Geschichte der EGW ist eng mit der Geschichte der Städtischen Kliniken der Landeshauptstadt Wiesbaden verbunden. Diese zogen 1982 aus verschiedenen Standorten in der Stadt „unter ein Dach“ in die „Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK)“ auf dem Freudenberg in Dotzheim. Die HSK war seinerzeit der größte Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Wiesbaden. Er wurde 1996 formal privatisiert und in eine zu 100% in städtischem Besitz befindliche Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) überführt.

Im März 2004 gründete die Stadt Wiesbaden die HSK Rhein-Main GmbH, eine 100% städtische Gesundheits-Management-Holdinggesellschaft, die sowohl die HSK wie auch weitere Gesellschaften im Gesundheitssektor, die der Stadt gehörten oder an denen sie beteiligt war, lenkte.

Im März 2012 verkauften die HSK Rhein-Main GmbH und die Landeshauptstadt Wiesbaden 49% ihrer Anteile am Stammkapital der HSK an die RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft. Unter anderem wurde vereinbart, dass die Rhön-Klinikum AG ab Mitte 2012 die unternehmerische Führung der HSK übernahm. Eigentümerin des größten Teils des Grund und Bodens, auf dem die HSK sowie der Neubau steht, blieb die städtische HSK Rhein-Main GmbH.

Im Juni 2014 verkaufte die RHÖN-KLINIKUM AG mit Zustimmung der HSK Rhein-Main GmbH und der Landeshauptstadt Wiesbaden ihre Anteile an die HELIOS Kliniken GmbH.

Im November 2014 erweiterte die HSK Rhein-Main GmbH in einem neuen Gesellschaftsvertrag ihre Aufgaben um „die Profilierung und Stärkung der Landeshauptstadt Wiesbaden als Gesundheitsstadt sowie die Förderung des Gesundheitswesens, insbesondere des öffentlichen Gesundheitswesens in Wiesbaden durch geeignete Projekte und Maßnahmen.“

Gleichzeitig änderte die HSK Rhein-Main GmbH ihren Namen und nennt sich seitdem EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden mbH.