Das Gesunde Städte-Netzwerk
der Bundes­republik Deutschland

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Was ist das Gesunde Städte-Netzwerk?

Ausgangspunkt für die Gesunde Städte-Initiative der WHO ist die "Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung" von 1986*. Das Netzwerk ist ein freiwilliger Zusammenschluss der beteiligten Kommunen.

Ihm sind knapp 80 Mitgliedskommunen angeschlossen - mit steigender Tendenz.

Es dient vor allem als Aktions- und Lerninstrument, mit dem die Arbeit vor Ort im Sinne der Gesunde Städte - Konzeption unterstützt werden soll. Das Gesunde Städte-Netzwerk spricht in fachlicher und fachpolitischer Hinsicht Mitarbeitende in unterschiedlichen Verwaltungsbereichen ebenso an, wie Vertreter/innen der Gesundheitsinitiativen und Selbsthilfegruppen.

Das Netzwerk steht dafür, die Gesundheit von Menschen dort wo sie leben zu fördern. Mit innovativen Methoden sollen gesundheitsfördernde Prinzipien umgesetzt werden. Es geht also um die Verbesserung des körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens und der Lebensbedingungen der Menschen in den Städten und Gemeinden.

Die Mitglieder des Netzwerkes  befinden sich in einem regelmäßigen fachlichen Austausch über einen effektiven Weg zur Gesundheitsversorgung, Gesundheitsförderung und Prävention. Ziel ist es, dass Gesundheitsförderung und –schutz, Soziales, Bildung, Stadtentwicklung, Umwelt und Energiepolitik, Verbraucherschutz, Arbeit- und Wirtschaftsförderung wahrgenommen und dabei stärker integriert werden.

*Auszug aus der Charta der WHO, Initiator der Gesunde Städte Netzwerke:

„Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben. … Um ein umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu erlangen, ist es notwendig, dass sowohl Einzelne als auch Gruppen ihre Bedürfnisse befriedigen, ihre Wünsche und Hoffnungen wahrnehmen und verwirklichen sowie ihre Umwelt meistern bzw. sie verändern können.“

Warum ist die Stadt Wiesbaden dem Netzwerk beigetreten?

Mit dem Beitritt in das Netzwerk im Jahr 2016 bekräftigt die Stadt, sich für ein gesundes Wiesbaden einzusetzen.

Ihr Ziel ist es, das Thema Gesundheit als Querschnittsaufgabe bei den städtischen Entscheidungen mit zu berücksichtigen. Gesundheit für die Bürgerinnen und Bürger ist ein wichtiges kommunales Anliegen.

Das dafür notwendige Koordinationsbüro hat die Stadt Wiesbaden bei der EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden mbH eingerichtet. Die EGW arbeitet eng mit dem Gesundheitsamt, das sich für die Gesundheitsförderung und den Gesundheitsschutz der Menschen der Stadt einsetzt, zusammen.

Sie denkt als Koordinatorin ressortübergreifend, mit dem Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung noch stärker in den Fokus der politischen Entscheidungsträger der Stadt zu rücken. So soll eine kontinuierliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Bürgerinnen und Bürger erzielt werden.

Daneben ist die Stadt Wiesbaden auch in dem regionalen Verbund (Rhein-Main-Neckar) der gesunden Städte aktives Mitglied.